Flying Fox und Aussichtsturm Wildpark Oberreith

Der Wildpark Oberreith ist eine der größten und wichtigsten familienorientieren Freizeiteinrichtungen im Landkreis Mühldorf. Die Trägerstruktur des Wildparks wird von engagierten Landwirten gebildet und weist durch den landwirtschaftlichen Bezug und örtlich verankerten Strukturen eine hohe örtliche und regionale Identifikation auf. Das Projekt stellt insgesamt eine wichtige funktionale Ergänzung zu den bestehenden Einrichtungen (Wildpark, Waldseilgarten, Sternwarte, Gastronomie, etc.) dar. Eine ca. 400 m lange Seilrutsche (Flying Fox) verbindet den Waldseilgarten mit den Infrastruktureinrichtungen. Sie ist die längste Seilrutsche im südbayrischen Raum und gewährleistet damit eine herausragende, überregionale Attraktivität. Der ca. 35 m hohe Aussichtsturm dient als Startpunkt für die Seilrutsche. Er bietet mit einer Aussichtsplattform in ca. 30 m Höhe den Besuchern einen wunderbaren Ausblick, bei Fernsicht bis hin zu den Alpen.

Kinderkarte

Im Tourismus- und Freizeitbereich etabliert sich der Landkreis Mühldorf in der Region Inn-Salzach. Die gemeinsame Kinderkarte trägt der Nachfrage und dem Ziel einer „familienfreundlichen Region“ Rechnung. Diese soll sowohl Eltern und Kindern interessante Erholungs- und Ausflugsziele aufzeigen. Zielgruppe dieser Publikation sind sowohl Familien aus der Region, als auch „Gäste-Familien“. Darüber hinaus spielt auch die verbesserte Erschließung und Wahrnehmung der erholungsbezogenen Erfahr- und Erlebbarkeit des Naturraumes mittels attraktiver Tagestouren eine wichtige Rolle.

Waldseilgarten Oberreith

Der Wildpark Oberreith ist eine der größten und wichtigsten familienorientieren Freizeiteinrichtungen im Landkreis Mühldorf. Die Trägerstruktur des Wildparks wird von engagierten Landwirten gebildet und weist durch den landwirtschaftlichen Bezug und örtlich verankerten Strukturen eine hohe örtliche und regionale Identifikation auf. Um die Angebotslücke für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schließen, entstand angrenzend zum bestehenden Wildparkgelände ein Waldseilgarten mit acht Parcours. Die infrastrukturellen Einrichtungen des Wildparks werden mitbenutzt. Darüber hinaus ist die , mit dem Projekt verbundene Existenzgründung von beispielgebender Bedeutung.

Mühldorfer Radlstern

Seit ca. 15 Jahren existiert ein hervorragendes Fernradwegnetz mit Zentrum Mühldorf a. Inn. Die zentrale Lage der Stadt und der Linienstern-Bahnhof der SüdostBayernBahn machen Mühldorf a. Inn zu einem idealen Ausgangspunkt für kombinierte Bahn-/Radtouren in der Region Südost-Oberbayern. Aufgrund der Voraussetzungen (Kultur, Landschaft) und vorhandenen Infrastruktur (Radwege) hat sich die Kreisstadt Mühldorf a. Inn in den letzten 20 Jahren den Schwerpunkt auf einen „sanften Tourismus“ (Fahrradtourismus) gesetzt. In Verbindung mit den Fernradwegen ist die Aufenthaltsdauer auf eine Übernachtung begrenzt, weshalb auch nur beschränkte Wertschöpfungseffekte ausgelöst werden können. Durch den Mühldorfer Radlstern soll die Aufenthaltsdauer gesteigert werden.

Es sind 7 Routen vorgesehen: Mühldorf – Landshut, Mühldorf – Passau, Mühldorf – Simbach/Braunau, Mühldorf – Salzburg, Mühldorf – Traunstein, Mühldorf – Rosenheim, Mühldorf – München

Entlang der vorhandenen Routen spielt die Darstellung und Bewerbung des Angebots (Gastronomie, kulturelle Sehenswürdigkeiten, relevante Infrastruktureinrichtungen etc.) eine wichtige Rolle – insbesondere in der Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach (Landkreise Mühldorf a. Inn, Altötting).

Tourismusregion Inn-Salzach

Die Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach hatte bis dato keine einheitliche Außendarstellung und unterschiedliche Schwerpunkte. Die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf a. Inn haben sich nun mit der Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach e.V. darauf geeinigt, die Aufgabe der Erholungs- und Tourismusentwicklung in der Gesamtverantwortung der beiden Landkreise neu auszurichten. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln und die Angebote unter einem gemeinsamen Dach einheitlich nach außen darzustellen. Grundsätzlich ist die zukünftige Entwicklungsstrategie sowohl auf den Bereich Erholung, für die Bevölkerung und dem weiten Umfeld, als auch auf den Bereich Übernachtsungstourismus angedacht.