Kleinspielfeld / Multifunktionsspielfeld Ampfing

Derzeit gibt es aktuell keine geeignete Fläche, auf der uneingeschränkt Fußball oder andere Ballsportarten gespielt werden können. Die Jugendlichen der Gemeinde müssen derzeit auf einem Bolzplatz an einem Kinderspielplatz oder auf einem eher ungeeigneten Hartplatz ausweichen, wenn sie in ihrer Freizeit Fußball oder andere Ballsportarten spielen wollen. Die Gemeinde hat sich entschlossen, zwei ungenutzte Tennisplätze und den Hartplatz umzugestalten. Der vorhandene Hartplatz mit Basketballkörben und zwei Mobilen Toren ist auf Grund seines alters schon in die Jahre gekommen und ist dementsprechend in einem schlechten Zustand. Kern des Projektes ist die Errichtung von zwei Minispielfeldern (ein Kunstrasenfeld, ein Multifunktionsfeld) mit Bande zum Öffnen für die Weitsprunganlage und ein kleiner Rollrasenplatz. Diese Spielfelder sollen in unmittelbarer Anbindung an die vorhandenen Sport-, Freizeit- und Naherholungseinrichtungen der Gemeinde errichtet werden und das Angebot um weitere Sportmöglichkeiten wie Fußball, Volleyball, Basketball und weitere Ballsportarten ergänzen.

Unterstützung Bürgerengagement 1 und 2

Im Rahmen der LEADER-Förderung besteht die Möglichkeit, Einzelmaßnahmen lokaler Akteure, die das Bürgerengagement in der Region stärken, innerhalb eines vereinfachten Prozesses zu fördern. Grundlagen für die Entscheidung über Einzelmaßnahmen bilden die Regelungen und die Zielvereinbarung.

Kooperation Radwegenetz Inn-Salzach

Der Zweckverband Inn-Salzach sieht großes Potenzial in der Entwicklung im Bereich Radtourismus. Denn: Radtourismus lässt sich mit allen Geschäftsfeldern kombinieren: mit dem Rad die Stadt entdecken, mit dem Rad übers Land und durch die Natur, Radpilgern. Dies bildet auch die Klammer für die beiden Landkreise Mühldorf a. Inn und Altötting und ist für jede der 55 Gemeinden relevant. Bislang kommen die meisten Radurlauber über den Innradweg von der Schweiz nach Passau durch die Region, übernachten aber in der Regel höchstens einmal.
Bereits vor der Jahrtausendwende gab es ein Projekt mit diversen Gemeinden, der Sparkasse und dem ADFC, bei dem 22 Routen festgelegt, in Karten eingetragen und beschildert wurden. Im Laufe der zeit wurden ergänzende Schilder aufgestellt. Derzeit existieren in der Zweckgemeinschaft über zwei Landkreise 54 Themenrouten, die unterschiedlich beschildert sind und vermarktet werden. In Summe lässt sich festhalten, dass es zwar eine vernünftige Basis für die Radwander-Region gibt, es jedoch deutlichen Handlungsbedarf hinsichtlich einer durchgängigen, einheitlichen Beschilderung nach den aktuellen FGSV-Vorschriften gibt. Auch Richtungswegweiser zur nächsten Gemeinde sowie Informationstafeln sind mittlerweile ein Muss.
Das nun entstandene Kooperationsprojekt zwischen dem LAG Mühldorfer Netz und dem Landkreis Altötting sowie Teilen der LAG Traun-Alz-Salzach (5 Gemeinden) wird auf mehrere Stufen verteilt.

Das erste Teilprojekt beschäftigt sich mit der Planung und Analyse des Radwegenetzes, der Digitalisierung der Daten sowie einer Mengen- und Bedarfsermittlung der Schilder.

Die zweite Stufe beinhaltet die praktische Umsetzung der Beschilderung inkl. Installation fehlender Wegweiser und Informationstalfen.

Stufe drei rundet das Gesamtprojekt mit den notwendigen Öffentlichkeitsmaßnahmen ab.

Die vierte Stufe etabliert ein Projektmanagement zur Weiterentwicklung als ADFC-zertifizierte RadReiseRegion.

Öffentliches Kneipp-/Tretbecken der Stifung Ecksberg

Um die Barriere zwischen Menschen mit und ohne Benachteiligung abzuschaffen, beabsichtigt die Stiftung Ecksberg die Errichtung eines inklusiven öffentlichen Kneipp-/Tretbeckens in unmittelbarer Nähe der inklusiven Bäckerei mit Café (Eröffnung ca. Mitte 2020), sowie der Seniorenbetreuung.

Unsere Heimat, unser Wild – Natur bewahren 

Die Jagd ist in Mühldorf mit über 500 Jägern, die rund 110 Jagdreviere bewirtschaften, untrennbar mit unserer ländlich geprägten Heimat verbunden und ist bayernweit einer der mannsträrksten Kreisverbände.

Die Natur selbst wurde auch bei uns in den letzten Jahren immer mehr zur Kulturlandschaft. Zu unserem Lebensraum gehört auch richtigerweise ein modernes Landschaftsbild und eine hochtechnisierte Landwirtschaft. Doch hier stellt sich die Frage, welchen Lebensraum hat eigentlich das Wild noch, in dem es leben und überleben kann? Das Wild gerät auch durch den modernen Freizeitsport immer mehr aus der Wahrnehmung heraus.

Hier will die Kreisgruppe Mühldorf ein Zeichen setzen und sich für das Tierwohl von Wildtieren einsetzen. Letztlich durch Bewusstseinsbildung, aber auch mit Einsatz von technischen Hilfsmitteln.

Zum Beispiel drohen in der Zeit der Frühjahrs-Mahd dem Wildtier-Nachwuchs lebensgefährliche Wochen. Rehe legen ihre Kitze im hohen Gras ab, um auf Nahrungssuche zu gehen. Das hohe Gras soll den Nachwuchs vor Feinden schützen. Im Frühjahr werden aber auch die Wiesen mit großer Arbeitsbreite und hoher Geschwindigkeit gemäht und die Kitze sterben oft einen qualvollen Tod.

Der Kontakt und Absprachen zwischen Landwirten und Jägern, sowie die Einbeziehung der Bevölkerung, sind der effektivste Schutz für das Jungwild. Einfach und wirksam sind zudem optische und akustische Scheuchen oder eine Kombination beider Varianten. Besonders Geräte, die in unregelmäßigen zeitlichen Abständen schrille Warntöne von sich geben und dabei ein helles Lichtsignal ausstrahlen, haben sich bewährt und werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Mit modernen Hilfsmitteln wie WhatsApp oder sogar Drohnen mit Wärmebildkameras lassen sich auch „Nicht-Landwirte“ zu freiwilligen Helfern animieren.

Auf den Spuren des Ebinger Urelefanten

Unter dem Motto „Auf den Spuren des Urelefanten“ will die Stadt Waldkraiburg gemeinsam mit der Kreisstadt Mühldorf am Inn ein Konzept für einen Naturerlebnispfad entwickeln. Die Paläontologische Gesellschaft kürte das Gomphotherium von Gweng aufgrund seines hohen wissenschaftlichen Wertes und seiner Präsenz in Ausstellungen, zum Fossil des Jahres 2013. Der Urelefant von Gweng war ein kolossaler Bulle mit drei Metern Schulterhöhe und fünf Metern Körperlänge.

Koop. Radwegenetz Inn-Salzach – Beschilderung

Die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf a. Inn haben Ende 2012 mit Hilfe von LEADER-Fördermitteln den Zweckverband Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach gegründet, um den Tourismus in der Region unter einem gemeinsamen Dach zu fördern. Dabei wurden vier Geschäftsfelder definiert, die schwerpunktmäßig vom Zweckverband bearbeitet werden: Städte- und Kulturtourismus, Wallfahrt und spirituelles Reisen, Land- und Naturerlebnis sowie Rad- und Aktivtourismus.

Das Projekt beinhaltet die praktische Umsetzung des Radwegenetzes Inn-Salzach. Projektbestandteile sind die Anschaffung der Wegweiser, Pfosten, Signets, Infotafeln sowie die grafische Aufbereitung der einzelnen Inhalte.

Das Projektgebiet umfasst sowohl den Landkreis Mühldorf mit 31 Gemeinden, als auch für den gesamten Landkreises Altötting. Die LAG Mühldorfer Netz umfasst den gesamten Lkr. Mühldorf mit 24 Gemeinden und die LAG Traun-Alz-Salzach deckt mit den 5 Gemeinden Garching a. d. Alz, Kirchweidach, Feichten a. d. Alz, Halsbach und Tyrlaching einen Teil des Gesamtgebietes ab. Die restlichen Kommunen des Landkreises Altötting werden nicht über LEADER gefördert. Der Aufteilungsschlüssel erfolgt anhand der Anzahl der Kommunen 31:5.

SchlossturmLeuchten Haag – Installation der Marke

Der Haager Schlossturm mit seiner einmaligen exponierten Lage als Wahrzeichen und Zentrum der ehemaligen Reichsgrafschaft Haag i. OB soll in Zusammenarbeit mit dem Programm „kleine Städte und Gemeinden“ der Regierung von Oberbayern als Marktmittelpunkt für die ganze Region zu neuem Leben erweckt werden. Während die Sanierung der Außenhülle über diese Förderung abgedeckt wurde, ergab sich eine Lücke in der funktionalen Belebung dieses Areals. Hierbei hat sich in der Bevölkerung und im Gemeinderat eine Aufwertung des kulturellen Lebens als mögliche Nutzung manifestiert. So soll der historische Vorhof für kulturelle Veranstaltungen wie Marktfest, Märkte, Bürgerfeste, Vereinsaufführungen, Konzerte und Freilichttheater umfunktioniert werden und ein einzigartiges Ambiente entstehen. Überregionale Künstler sollen neben einem Netzwerk regionaler Kulturschaffender die „leuchtende Tragkraft“ dieses starken Bauwerks nutzen können. Dabei soll auch Kinder- und Jugendkultur ihren festen Platz haben.
Dazu ist eine konzeptionelle Entwicklung und Etablierung einer nachhaltigen, ganzheitlichen und hochwertigen Markenentwicklung und Installation eines Kulturnetzwerkes unter der Würdigung des historischen Ambientes erforderlich.
Der Haager Schlossturm stellt eine Vernetzungsaktivität in Form eines Lückenschlusses der überregionalen Kulturzentren (Achse B15: Rosenheim-Wasserburg-Haag-Dorfen-Landshut, Achse B12: München-Hohenlinden-Mühldorf-Altötting-Burghausen) sowie eine Vernetzungsaktivität in der Region (Hohenlinden-Haag-Oberreith-Kirchdorf-Reichertsheim und Inn-Hügel-Land) dar.